PC-Virus-Attacke auf Regierung

Kärnten

PC-Virus-Attacke auf Regierung

Kärnten sucht den Auslöser der Computer-Viren, die drei Krankenhäuser und die Landesregierung lähmten.

Der gröbste Schaden an 6.000 Rechnern der Landesregierung und der Krankenanstalten Betriebsgesellschaft (Kabeg) wurde bis Montag behoben. Der Computerwurm „Conficker“ war über die PCs hergefallen und sorgte für riesiges Chaos – ÖSTERREICH berichtete.

Hintergründe. „Mittlerweile steht fest, dass wir uns den Wurm intern über einen USB-Stick eingefangen haben“, erklärt Rainer Harpf von der Kabeg. Experten vermuten, dass ein Mitarbeiter den Zerstörer von seinem Heim-PC mitgebracht hat. Sabotage erscheint den Verantwortlichen unwahrscheinlich.

Spionage. In internen Untersuchungen wird auch die Möglichkeit der versuchten Datenspionage geprüft. IT-Experte Otmar Lendl von Cert.at: „Der Datenklau per Wurm ist zwar möglich, aber derzeit ist das nur Spekulation.“ Landesamtsdirektor Reinhard Slatko will „die Ergebnisse abwarten und dann über eine mögliche Strafanzeige entscheiden“. Der entstandene Schaden durch den PC-Ausfall beträgt mehr als 30.000 Euro.

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