Toter Häftling: Fall fürs Parlament

Ermittlung gegen "unbekannt"

Toter Häftling: Fall fürs Parlament

Am Samstag starb ein 28-Jähriger bei einem Brand in einer Zelle – die Behörden schweigen.

Ein Polizeiskandal, der nach Aufklärung verlangt: Ein 28-jähriger Spanier, dessen Identität noch nicht vollständig geklärt sein dürfte, erstickte Samstagfrüh im Polizeianhaltezentrum Villach (ÖSTERREICH berichtete). In seiner Zelle war ein Feuer ausgebrochen. Ein technischer Defekt wird ausgeschlossen. Doch wie konnte es dann zu dem Brand kommen?

Routine
Die Justiz hält sich bedeckt. Das LKA Klagenfurt – die eigenen Kollegen – ermittelt. Denn wie soll der 28-Jährige, der laut Zeugen wegen einer falschen Kreditkarte festgenommen worden war, das Feuer selbst entzündet haben? Die Polizei behauptet, den Spanier „routinemäßig durchsucht“ zu haben – er hätte also kein Feuerzeug bei sich haben dürfen. Hatte er aber offenbar.

Politikum
Christian Ragger, FPÖ-Landesrat, stellte eine dringende Anfrage zur vollständigen Aufklärung und Offenlegung des Falls im Nationalrat.

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