Bootsführer kämpft für Freispruch

Wörthersee: Neuer Prozess um Bootsdrama

Das Urteil gegen den Bootsführer vom Wörthersee-Drama wurde aufgehoben.

Überraschung im Verfahren um das tödliche Bootsdrama auf dem Wörthersee im Juni 2017. Eines der beiden Urteile wurde vom Oberlandesgericht Graz aufgehoben. Der damalige Bootsführer (33), der den späteren Todesfahrer ans Steuer des 335-PS-Bootes gelassen hatte, erhält eine neue Chance.

Wie mehrfach berichtet, hatte ein alkoholisierter Manager aus Niederösterreich einen Unfall verursacht. Der 46-Jährige hatte ein riskantes Manöver durchgeführt. Nachdem sein Freund über Bord gegangen war, legte er den Rückwärtsgang ein und überfuhr den 44-Jährigen. Dessen Leiche wurde am nächsten Tag geborgen, der Manager erhielt neuneinhalb Monate Haft.

Der Bootsführer wurde zu drei Monaten bedingt verurteilt. Dagegen berief er, weil er die Alkoholisierung des Lenkers nicht erkannt habe. Das OLG gab ihm recht.

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