Zugsunglück auf Koralmtunnel-Baustelle

Zwei Schwerverletzte

Zugsunglück auf Koralmtunnel-Baustelle

Versorgungszug war mit Hebebühne kollidiert - Weitere drei Personen leicht verletz
 Bei einem Zugsunfall auf der Baustelle des Koralmtunnels auf Kärntner Seite sind Donnerstagfrüh zwei Arbeiter scher verletzt worden. Wie ÖBB-Sprecherin Rosanna Zernatto-Peschel auf APA-Anfrage sagte, war ein Versorgungszug, der Arbeiter in den Tunnel brachte, gegen eine Hebebühne neben den Gleisen geprallt. Die beiden Arbeiter auf der Hebebühne stürzten zu Boden, sie wurden schwer verletzt.
 
Wie die ÖBB-Sprecherin mitteilte, hatte sich der Unfall im Freien ereignet. In dem Versorgungszug waren sieben Arbeiter, die in den Tunnel gebracht werden hätten sollen. Von ihnen wurden drei Personen leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht, auch die vier anderen wurden vorsorglich untersucht. Laut ersten Informationen hatten die beiden Arbeiter auf der Hebebühne gerade Arbeiten an einem Förderband durchgeführt, das Gestein aus dem Tunnel befördert. Der vorbeifahrende Zug hatte die Hebebühne dann touchiert.
 
Neben den Rettungskräften waren in der Früh sieben Feuerwehren zum Einsatzort gerufen worden, sie rückten aber bereits nach kurzer Zeit wieder ein. Warum es zu der Kollision gekommen war, war vorerst unbekannt, Polizei und Arbeitsinspektorat waren am Donnerstagvormittag an Ort und Stelle mit Ermittlungen beschäftigt.

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