Dichand

Über Antrag von Dr. Christoph Dichand veröffentlichen wir nachstehende

Mitteilungen gemäß § 8a Abs 5 MedienG

 

1.

Der Antragsteller Dr. Christoph Dichand hat die Verurteilung der Antragsgegnerin oe24 GmbH zur Zahlung einer Entschädigung nach § 6 MedienG beantragt, weil auf der Website www.oe24.at am 2.6.2021 in einem Kommentar mit der Überschrift „Die Wahrheit: "Krone" will Fellner-Erfolg stoppen" die sinngemäße Behauptung verbreitet wurde, der Antragsteller sei daran beteiligt, dass "frei erfundene" Behauptungen verbreitet worden seien, wonach Wolfgang Fellner Frauen sexuell belästigt habe, und dass einer oe24.TV-Mitarbeiterin Geld dafür angeboten worden sei, wenn sie bestätigen würde, dass Wolfgang Fellner sie sexuell belästigt habe. Der Antragsteller sieht dadurch in Bezug auf sich den objektiven Tatbestand der üblen Nachrede verwirklicht. Das medienrechtliche Verfahren ist anhängig.

 

2.

Der Antragsteller Dr. Christoph Dichand hat die Verurteilung der Antragsgegnerin oe24 GmbH zur Zahlung einer Entschädigung nach § 6 MedienG beantragt, weil auf der Website www.oe24.at am 12.8.2021 in einem Bericht mit der Überschrift „Kampagne gegen Fellner bricht zusammen: Jetzt kommt's zum Duell Fellner gegen Dichand" die sinngemäße Behauptung verbreitet wurde, es bestehe der Verdacht, dass der Antragsteller hinter der "Rufmordkampagne" gegen Wolfgang Fellner wegen der gegen diesen von ehemaligen Mitarbeiterinnen erhobenen Vorwürfen der sexuellen Belästigung stehe. Der Antragsteller sieht dadurch in Bezug auf sich den objektiven Tatbestand der üblen Nachrede verwirklicht. Das medienrechtliche Verfahren ist anhängig. 

 

Landesgericht für Strafsachen Wien

Abt. 113, am 16.8.2021



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