Biker-Szene trauert um 
Harley-Chef

Gänserndorf

Biker-Szene trauert um 
Harley-Chef

Die Biker-Szene reagierte geschockt auf den grausamen Tod des Harley-Händlers.

Die schreckliche Nachricht hat sich am Neujahrstag in der österreichischen Harley-Davidson-Szene wie ein Lauffeuer herumgesprochen: Der grausame Tod des landesweit größten Bike-Händlers der US-Kultmarke sorgte für Trauer und Entsetzen. Wie berichtet starb Karl Sch. (53) aus St. Pölten, nachdem in der Silvesternacht eine von ihm selbst gezündete Kugelbombe in Deutsch-Wagram bei Gänserndorf detoniert war und ihm das Gesicht zerfetzt hatte. Und das vor den Augen der Lebensgefährtin und deren elfjährigen Sohns.

Das 5.000 Quadratmeter große Geschäft des Harley-Händlers galt als Pilgerstätte der Harley-Davidson-Fahrer. Allein zur Eröffnung des neuen Standorts im Frühjahr waren 2.500 Fans gekommen. Karl Sch. war sogar zum erfolgreichsten Händler des Kontinents ausgezeichnet worden. Entsprechend groß die Resonanz auf den Tod des dreifachen Familienvaters.

Tiefe Betroffenheit herrscht auch im Voralpen Chapter Austria. Die dortigen Harley-Fahrer haben nicht nur einen Freund, sondern auch ihren wichtigsten Förderer verloren.

Karl Sch. hatte die Kugelbombe extra im Internet bestellt. Als sie zunächst nicht explodierte, hat er sich mit dem Kopf darübergebeugt, um nachzusehen. In diesem Moment geschah das unfassbare Unglück.

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