Ehefrau Messer in den Hals gerammt

Vier Jahre Haft - nicht rechtskräftig

Ehefrau Messer in den Hals gerammt

Ein zweifacher Fami­lienvater (50) musste sich am Dienstag im Landesgericht Krems wegen versuchten Mordes verantworten. Laut Anklage soll der 50-jährige Arbeitsanleiter im Tischlereibetrieb der Justizanstalt Stein am 22. Oktober des Vorjahres seine schlafende Ehefrau (49) in der gemeinsamen Wohnung in Rohrendorf (Bez. Krems-Land) attackiert haben. Dabei soll er dem Opfer mit einem Küchenmesser mit einer 17 Zentimeter langen Klinge zwei Mal in den Hals, zumindest acht Mal in die Brust und ein Mal in den Bauch gestochen haben.

49-Jährige nach Angriff im Krankenhaus notoperiert

Die 49-Jährige dürfte den Angriff nur überlebt haben, weil sie sich massiv wehrte, ­ihrem Mann in die Hand biss und laut um Hilfe rief. Dann soll der Angreifer den Notruf gewählt und die Verletzte erstversorgt haben. Der 50-Jährige wurde festgenommen und seine Frau im Spital notoperiert.

Vor Gericht bestritt der Angeklagte, der unter Depres­sionen gelitten haben soll, den Mordversuch, gab die Attacke jedoch zu. Es gilt die Unschuldsvermutung. Das Urteil (nicht rechtskräftig) lautet auf vier Jahre Haft wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung.

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