Großbrand bei Glanzstoff in St. Pölten

Sperre aufgehoben

Großbrand bei Glanzstoff in St. Pölten

Die Abluftanlage stand in der Nacht in Flammen. Ein Riesenaufgebot an Einsatzkräften konnte den Brand eindämmen.

Die zunächst verhängte Sperre im Radius von 80 Metern wurde mittlerweile wieder aufgehoben worden. Die umliegenden Betriebe und das Radwege-Netz konnten wieder benutzt werden, teilte der St. Pöltner Rathaus-Pressesprecher Peter Bylica am Freitagnachmittag mit. Der Produktionsstopp für die von dem Feuer betroffene Firma war vorerst weiter aufrecht.

Schlot nicht benützbar
Ein vom Brand in Mitleidenschaft gezogener Schlot sei nicht einsturzgefährdet. Allerdings sei dieser vorerst aber auch nicht benützbar, so Bylica unter Berufung auf die Ergebnisse der zuständigen Statiker.

Flammeninferno
Am Donnerstag gegen 22.00 Uhr war eine riesige Abluftanlage samt Anbauten und Rohrsystem in Vollbrand geraten. Den rund 360 Einsatzkräften bot sich nach Angaben der Feuerwehr ein wahres Flammeninferno. Das Feuer wurde nach rund eineinhalb Stunden unter Kontrolle gebracht, die Löscharbeiten dauerten aber bis Freitag früh an. Das Firmengebäude und Hallen waren nicht betroffen. Wie die NÖ Sicherheitsdirektion mitteilte, wurden Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

10.500 Tonnen Viskogarne jährlich
Glanzstoff Austria ist auf die Produktion von Viskosegarnen spezialisiert. Jährlich werden etwa 10.500 Tonnen technische rund 1.000 Tonnen textile Garne produziert. Am Standort St. Pölten sind 350 Mitarbeiter beschäftigt, so die Angaben der Firma. Die technischen Viskosegarne würden vor allem im Verstärkungsgewebe von Reifen eingesetzt.

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