An den Stand der Technik angepasst

Hochwasserschutzdamm: 6,3 Millionen für Sanierung

Für die Sanierung des Hochwasserdammes flossen 6,3 Millionen Euro.

St. Pölten. Mit der Sanierung des Krems-Donau-Kamp Hochwasserschutzdammes im Bereich zwischen der Kläranlage Krems und der neuen S33-Donaubrücke sind zukünftig Siedlungsbereiche der Stadt Krems sowie der Gemeinden Rohrendorf, Gedersdorf, Grafenegg und Grafenwörth zuverlässig vor 100-jährlichen Hochwasser von Donau, Kremsfluss und Kamp geschützt. Insgesamt flossen 6,3 Millionen Euro in das Projekt. Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgte durch den Bund (3 Millionen Euro), das Land NÖ (2 Millionen Euro) und dem Krems-Donau-Kamp HW Damm Wasserverband (1,3 Millionen Euro) und wurde in den Jahren 2018 bis 2019 umgesetzt.

Der während des Donauhochwassers 2013 bis an die Belastungsgrenze beanspruchte Damm wurde durch diese Maßnahmen an den Stand der Technik angepasst. Dies umfasst unter anderen die Anpassung der Ausbauhöhe, der Dammgeometrie, die Errichtung einer Überströmstrecke flussab des Kraftwerks Theiß sowie die Adaptierung bestehender Durchlässe.

„Die Sicherheit der Bevölkerung ist unsere oberste Priorität! Die Menschen in der Region sind leidgeprüft, daher ist die Fertigstellung der Sanierung des Hochwasserschutzdammes umso wichtiger“, betont LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Seit dem Jahr 2002 wurde in Niederösterreich über 1 Milliarde Euro in den Hochwasserschutz investiert. Damit wurden bereits über 300 Gemeinden sicherer gemacht. „Sämtliche Hochwasserschutzprojekte haben sich während der letzten Hochwasserereignisse bestens bewährt und größere Schäden verhindert“, betont Pernkopf weiter. Am weiteren Ausbauplan wird festgehalten, laufend stehen rund 70 Projekte in Umsetzung.
 

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