Spatenstich für Hochspannungsleitung

In neuen Strom fließen 200 Millionen

Das Weinviertel erhält um 200 Mio. Euro eine neue Hochspannungsleitung.

NÖ. Mehr als 70 Jahre existiert sie schon, die alte 220-Kilovolt-Leitung quer durchs Weinviertel. Sie muss auch angesichts ­ihres stattlichen Alters ersetzt werden. Dafür wird viel Geld in die Hand genommen.

Millionenprojekt. Die neue 380-kV-Leitung kostet stolze 200 Mio. Euro, wird von Seyring 47 Kilometer quer durchs Weinviertel bis nach Neusiedl

Zaya führen – dank einer neuen Trassenführung um 15 Kilometer verkürzt. Betraut mit dem Projekt wurde der Expertenbetrieb der Austrian Power Grid. Das Unternehmen errichtet die neue Leitung vier Kilo­meter westlich von der bestehenden. Wohn- oder ­Naturschutzgebiete sollen nicht belastet werden.

Windkraft. „Wir brauchen diese Leitung, um speziell die Windkraftenergie in die Ballungsräume zu bringen“, betont Gerhard Christiner, der technische Vorstand der Austrian ­Power Grid beim Spatenstich für das Projekt.

Topleistung. Die alte Stromleitung erzeugt eine Leistung von viereinhalb Donaukraftwerken, die neue steigert die Kapazität auf siebeneinhalb. Ziel sei eine Verdoppelung der Windkraft, sagt VP-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Das passt auch gut zur Klimastrategie des Landes“. Bis der neue Strom durchs Land zieht, dauert es aber noch. Die Hochspannungsleitung soll 2022 in Betrieb gehen, dann soll die alte abgebaut werden.

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