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Eigene Familie in Kottingbrunn getötet

Dreifach-Killer randalierte im Häfen

Er wird des Mordes an seiner Frau und seinen beiden Kindern beschuldigt. Nun rastete er auch in der Justizanstalt Wiener Neustadt aus.

Schon seit Monaten gab es Streit zwischen Samet A. und seiner Ehefrau. Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen zwischen ihm und der 29-Jährigen. Am Sonntagmorgen drehte der 31-Jährige dann komplett durch. Er soll seine Ehefrau und dann auch noch seine zweijährige Tochter erstochen haben. Die beiden starben noch an Ort und Stelle im Familienheim in Kottingbrunn. Den 11 Monate alten Sohn versuchte er zu erwürgen. Der Bub überlebte vorerst und kam mit schwerer Atemnot ins SMZ Ost. Einen Tag später verloren die Ärzte dort aber auch den Kampf um sein noch so junges Leben. Der Bub starb an den Folgen der Attacke.

© Viyana Manset Haber

Samet A. mit Ehefrau Tubga und der Tochter Tuana.

 

Video zum Thema: Familiendrama Kottingbrunn: Polizei im Interview

 

Zwei Ausraster an einem Tag

Samet A. zeigte sich geständig. Er wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt gebracht und zeigte auch dort wieder seine aggressive Seite. Wie ÖSTERREICH von Justizkreisen bestätigt wurde, attackierte er am Montagmorgen um 7 Uhr einen Mithäftling und verletzte diesen bei einer Rauferei leicht. Und als ob dies nicht genug wäre, rastete der mutmaßliche Täter, für den die Unschuldsvermutung gilt, auch noch vor dem Haftrichter aus. Er schrie, schimpfte und trat wild um sich. Die Justizwachebeamten konnten ihn nur mit Mühe und Not bändigen.

Einzelzelle

Am Ende wurde er überwältigt und in eine überwachte Einzelzelle verlegt. Ob er nun wirklich so verrückt ist, wie er sich in der Haft präsentiert oder alles nur zu einem perfiden Spiel gehört, wird sich noch herausstellen...

Sein Horror-Geständnis

  • Sie wollte Scheidung. Seit vier Monaten, als Tugba erstmals von Scheidung sprach, gab es immer wieder in dem schmucken Einfamilienhaus in dem Weinbauort heftige Auseinandersetzungen. So auch nach Angaben von Samet A. am Samstag. Der Streit soll sich bis Sonntagfrüh gezogen haben, als angeblich beide handgreiflich wurden. Die Spuren vor Ort wiesen nicht darauf hin. Eher auf einen überstürzten Aufbruch der Frau mit ihren beiden Kindern.
  • Überfordert: Mit einem Küchenmesser ging er auf seine Familie los. Sein Anwalt Mirsad Musliu: „Auch mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen. Es ist eine menschliche Tragödie.“ Samet A. soll ein Blackout gehabt und psychisch überfordert gewesen sein.
  • Kinder: Schwer zu glauben ist seine Behauptung, die Kinder getötet zu haben, weil er nicht wollte, dass sie in einem Heim aufwachsen. Beobachter wollen eine Tat aus gekränkter Ehre nicht ausschließen, bei der es dem Täter um die völlige Vernichtung seiner Familie ging.

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