Nach Anzeigen: Staatsanwaltschaft 'fischt' in trüber Donau

Erhöhte Fäkalwerte

Nach Anzeigen: Staatsanwaltschaft 'fischt' in trüber Donau

Wie berichtet, gehen vor allem in Krems derzeit die Wogen hoch – im wahrsten Sinn des Wortes: Denn vor Ort ist die nachgewiesene Belastung des Donauwassers durch Fäkalien derzeit ein brandheißes Thema. Vor allem im Bereich der Schiffsanlegestellen spitzt sich die Lage drastisch zu.

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Zuletzt schaltete sich Volksanwalt Peter Fichtenbauer in die Causa ein. Er kündigte ein Prüfverfahren an und denkt an Dokumentationspflicht bei der Abfallentsorgung sowie häufigere Kontrollen durch Experten an. Zusätzlich gingen nun erste Anzeigen gegen unbekannte Täter bei der Staatsanwaltschaft ein. „Ermittelt wird wegen vorsätzlicher Beeinträchtigung der Umwelt“, teilte Franz Hütter, Sprecher der Anklagebehörde, mit.

Thematik bekannt

Bereits im Dezember hatten die NÖ-FPÖ und die Grünen die Verschmutzung der Donau durch den Schiffs- und Kreuzfahrtstourismus beklagt. Private Unter­suchungen hätten schon damals Beweise für er­höhte Werte an Fäkalkeimen in der Donau zutage gebracht. Ein diesbezüglicher Antrag im Landtag zur Infrastrukturschaffung für Müll- und Ab­wasserbeseitigung war aber erfolglos geblieben.

Kontrollen

Laut Medienberichten ortet die oberste Schifffahrtsbehörde den Kern des Problems ebenfalls in der Wachau. Schwerpunktkontrollen wurden angekündigt.

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