Polizisten störten Begräbnis von Oma (87)

Enkel Empört

Polizisten störten Begräbnis von Oma (87)

Zwei Beamte wollten die Verwandten einer Verstorbenen nicht auf den Friedhof lassen.

NÖ. Der Vorfall, der die Trauerfamilie und vor allem den Enkel der verstorbenen Seniorin (87) auf die Palme brachte, passierte vergangenen Donnerstag in Neuhofen/Ybbs.

Stefan Hausberger (36) äußerste heftige Kritik an der Vorgehensweise von zwei Polizisten beim Begräbnis seiner geliebten Großmutter. „Die Exekutive hat ‚mit fragwürdigen Mitteln‘ versucht, uns von der Trauerfeier abzuhalten“, so der Enkel.

Friedhof. Insgesamt hätten sich 16 Verwandte eingefunden, um sich von der Pensionistin zu verabschieden. Doch die Beamten forderten Hausberger und seine Familie (4 Personen) auf, den Friedhof nicht zu betreten, da sich laut Gesetzt nur fünf Personen am Gelände aufhalten dürfen. „Mit dem Pfarrer und den vier Sargträgern hätte somit niemand aus der Familie anwesend sein dürfen“, so Hausberger.

Vorgabe geändert. Aus rechtlicher Sicht handle es sich bei Begräbnissen im engsten Familienkreis aber um notwendige Bedürfnisse. Zudem wurde die zuvor festgelegte Personenanzahl genau während der Bestattung geändert. Schließlich konnten sich aber alle Trauergäste von der Seniorin verabschieden.

„Sorry“. Mittlerweile hat sich Polizeisprecher Johann Baumschlager im Namen der Polizei bei Hausberger für die „Unannehmlichkeiten“ und das „entbehrliche Verhalten“ der Beamten entschuldigt.

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