Golden State Killer zum DNA-Treffer des Jahres gewählt

Auch Fall aus OÖ nominiert

Golden State Killer zum DNA-Treffer des Jahres gewählt

Der Goden State Killer wurde zum DNA-Treffer des Jahres gewählt. Auch Fall aus OÖ nominiert. 
Bei der Konferenz "Human Identification Solutions" (HIDS) in Kobe (Japan) ist die Wahl des DNA-Treffers des Jahres 2019 bekannt gegeben worden. Die Jury entschied sich für den Fall des Golden State Killer. Eine 45-jährige Ermittlung führte nach Einsatz investigativer genetischer Genealogie zur Verhaftung, berichtete Gordon Thomas Honeywell Governmental Affairs am Dienstag.
 
Dem Golden State Killer wird vorgeworfen, zwischen 1973 und 1986 mehrere Morde sowie zahlreiche Vergewaltigungen und Überfälle begangen zu haben. Der Durchbruch gelang, als die DNA mit einer Genealogie-Datenbank verglichen wurde, wodurch man einen entfernten Verwandten identifizierte und den Verdächtigen schließlich ausforschte. Mit dieser Methode hat man mittlerweile mehrere ungelöste US-Verbrechen geklärt.
 
Die weiteren sechs von der Jury ausgewählten Fälle stammten aus Österreich, Dubai, Südafrika, Brasilien, Massachusetts und New York. Jener in Oberösterreich betrifft die Vergewaltigung und Tötung einer 80-Jährigen im Jahr 1989 in Steyr. Als man mit neuen Methoden die Beweisstücke nach DNA-Treffern untersuchte, wurde man fündig und konnte 2014 einem Mann die Tat nachweisen, der gerade entlassen werden sollte. Dieser wies zahlreiche einschlägige Vorstrafen auf, gestand nach wenigen Stunden und ist mittlerweile dafür zu mehr als 17 Jahren Haft verurteilt worden.

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