County Jail bestätigt ÖSTERREICH: Leo ist frei!

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County Jail bestätigt ÖSTERREICH: Leo ist frei!

Sarasota. Am Donnerstag um 21.55 Uhr Wiener Ortszeit bestätigte eine Sprecherin des Sarasota County Jail in Florida gegenüber ÖSTERREICH, das danach als erstes Medium via oe24.at live darüber berichtete: „Leo S. wurde am Nachmittag auf Kaution entlassen.“

Wie berichtet, wurde der 18-jährige Oberösterreicher Ende Juli in Florida verhaftet. Er hatte sich mit seiner großen Liebe, der erst 15-jährigen Amanda S., in Venice per Airbnb eingemietet, hatte Sex mit ihr und landete dafür in U-Haft – wurde dort sogar schon verprügelt. Ihm drohen 15 Jahre Haft.

missing_1532985381481_93775.jpg © Screenshot Leos große Liebe Amanda.

Leo S. wartet in Freiheit auf seinen Prozess

Gericht. Die Star-Anwälte von Urban, Thier & Federer aus Orlando kämpften in den letzten Tagen für seine Freilassung. „Wir sind in engem Kontakt mit Staatsanwalt und Gericht“, erklärte Carl Christian Thier, Managing Director der Kanzlei und ­Österreichs Vizehonorarkonsul in Orlando. Dass Leo S. 15 Jahre Haft drohen, sei „eine absurd hohe Strafe“, so Thier. Die US-Medien würden den Fall „dramatisieren“, Leo S. als lüsternen Pädophilen darstellen. Ihm gehe es „körperlich gut, aber psychisch ist das eine schwere Belastung“, so Thier. Einen Prozess will man Leo S. ersparen. Man suche eine „einvernehmliche Lösung“. Ein Deal mit dem Staatsanwalt „macht Sinn“, lässt der Anwalt durchklingen.

Zukunft. Der weitere Plan steht bereits. „Es gibt gute Gründe, ihn weit weg von dem Mädchen zu bringen, in unsere Nähe und die ­Obhut der Eltern“, erklärt Thier. Vater und Mutter sind bereits in den USA, wie Thier bestätigt. Eine der Auflagen des Staatsanwalts war, dass die Eltern Leo S. zumindest bis zur gerichtlichen Anhörung am 14. September beaufsichtigen.

Spenden. Am Spendenkonto IBAN AT31 3477 7000 0082 6727 wird für Leo gesammelt. „Wir wissen das sehr zu schätzen“, dankt Thier.

 

Anwalt: "Liebesgeschichte begann, als beide noch minderjährig waren"

static1.squarespace.com.jpg © Claudia Fahlbusch "Die Strafe ist absurd hoch." Anwalt Thier über die maximal drohenden 15 Jahre Haft.

 
ÖSTERREICH: Wie sieht man den Fall in den USA?
 
Carl Christian Thier: Er wird als lüsterner österreichischer „Mann“ dargestellt, der herkommt, um Sex zu ­haben. Das ist eine groteske Missdarstellung.
 
ÖSTERREICH: Und die Wahrheit lautet?
 
Thier: Eine Liebesgeschichte, die begonnen hat, als beide minderjährig waren. Sie sind bis über beide Ohren verliebt.
 
ÖSTERREICH: Ihm droht trotzdem eine hohe Haftstrafe.
 
Thier: Der Tatvorwurf lautet „second-degree felony“ und ist mit maximal 15 Jahren Haft bedroht. Eine absurd ­hohe Strafe. Der Vorwurf ist aber kein Kavaliersdelikt.
 
(gaj, fip)
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