Hunde sterben bei Wohnungsbrand

Oberösterreich

Hunde sterben bei Wohnungsbrand

Vier Hunde sind einem Brand in einem Einfamilienhaus Montagnachmittag in Obergrünburg im Bezirk Kirchdorf an der Krems zum Opfer gefallen. Ihr 49-jähriger Besitzer wurde bei einem Rettungsversuch verletzt. Auslöser war offenbar die Wärmelampe eines Terrariums. Das gab die Landespolizeidirektion Oberösterreich in einer Aussendung Dienstagnachmittag bekannt.

Die Brandermittler stellten fest, dass sich auf einem Fensterbrett im Wohnzimmer ein Terrarium befand. Darüber war eine Wärmelampe montiert. Sie dürfte entweder von den Hunden heruntergeworfen oder sich selbst gelöst haben. Die Lampe war eingeschaltet, fiel auf die Couch und setzte sie in Brand. Die Wohnzimmer-Einrichtung wurde zur Gänze zerstört, die übrigen Räume durch die starke Rauchentwicklung verrußt. Die beiden Mieter waren nicht zuhause, nur vier die Hunde.

Als einer der Bewohner heim kam, entdeckte er den Brand. Der 49-Jährige wollte die Hunde retten, was ihm aber nicht mehr möglich war. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde in das Landeskrankenhaus Kirchdorf an der Krems eingeliefert.

Das Haus ist nach dem Feuer vorübergehend unbewohnbar. Die Schadenshöhe war am Dienstag noch unbekannt, dürfte aber ersten vorläufigen Schätzungen zufolge mindestens 50.000 Euro betragen.

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