Miete bis zu 6,1% plus: So teuer ist Wohnen

Keine Wohnbeihilfe bei über 7 Euro/m²

Miete bis zu 6,1% plus: So teuer ist Wohnen

Im Zentralraum liegt die Miete inzwischen schon über zehn Euro pro Quadratmeter.

OÖ. Die im Immobilienportal willhaben.at präsentierten Mietpreise 2019 weisen für Oberösterreich hohe Steigerungen auf – die Preise im Bezirk Grieskirchen haben um 6,1 Prozent angezogen. Die Durchschnittsmieten aller Bezirke reichen von 11 Euro
m² in Linz bis 7,6 Euro/m² im Bezirk Rohrbach. Damit sind die Durchschnittsmieten in allen Bezirken teurer als die Obergrenze in der Wohnbeihilfe von 7 Euro/m² brutto. Einige wenige günstige Wohnung unter dieser Grenze sind vor allem in Schärding und in Rohrbach erhältlich.

Ghettoisierung droht ohne Durchmischung

Der zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) hat seit mehr als zehn Jahren die Obergrenze unverändert gelassen. „Welche Folgeprobleme die fehlende soziale Durchmischung am Wohnungsmarkt mit sich bringt, sollte Haimbuchner bei seiner Wohnbeihilfenpolitik bedenken. Seine Kürzungen bei der Wohnbeihilfe drohen langfristig hohe Folgekosten nach sich zu ziehen“, warnt SPÖ-Klubvorsitzender Christian Makor. Das teuerste Pflaster Österreichs ist die Wiener City mit im Schnitt 19,3 Euro pro Quadratmeter.

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