WM-Ruderer tot aus Donau geborgen

Drama bei Trainingsfahrt in Oberösterreich

WM-Ruderer tot aus Donau geborgen

Bei den Vorbereitungen zur Ruder-WM in Ottensheim (Bezirk Urfahr-Umgebung) ist am Mittwoch kurz nach 13.00 Uhr ein Para-Sportler aus Weißrussland mit seinem Boot auf der Donau umgekippt.

Das Unglück passierte in Sichtweite von Feuerwehrtauchern, bestätigte die oö. Polizei der APA entsprechende Medienberichte. Obwohl daher auch sofort Rettungsschwimmer vor Ort waren, ging er sofort unter. Seither wurde nach dem 33-jährigen Ruderer fieberhaft gesucht. Nach Stunden konnte er nur noch tot geborgen werden. An der Stelle beträgt die Wassertiefe circa drei Meter.

Tragödie kurz vor WM-Start am Samstag

Das Unglück ereignete sich nur wenige Tage vor dem Start der Ruder-WM in Ottensheim. Am Samstagabend wird der Bewerb mit rund 2.000 Sportler und Sportlerinnen aus rund 80 Nationen eröffent. Stattfinden wird sie auf einem Nebenarm der Donau. Dieser wurde extra für die WM adaptiert. Die Veranstaltung wird auch zum Publikumsmagneten. Es werden nämlich rund 50.000 Zuschauer erwartet.

Die 4.767-Seelen-Gemeinde Ottensheim setzte sich im Rennen um den Austragungsort gegen namhafte Mitbewerber durch. So wollte zum Beispiel auch Hamburg oder das italienische Varese die WM austragen.


 


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