Rätsel gelöst: Mord-Alarm um tote Standlerin

51-Jährige lag vor Wohnhaus

Rätsel gelöst: Mord-Alarm um tote Standlerin

Eine gespenstische Szene führte zur Verhaftung des Lebensgefährten der Weihnachtsmarkt-Standlerin.

Es war in der Nacht auf Nacht auf Montag, kurz vor Mitternacht, als der Verwandte eines Bewohners eines Mehrparteienhauses in der Bannhofstraße in Attnang-Puchheim das Gebäude verlassen wollte, aber schon vom Stiegenhaus aus eine irre Szene beobachten musste: Vor dem Eingang lag der reglose Körper einer Frau, über ihr gebeugt stand ein älterer Mann – der Augenzeuge traute sich gar nicht mehr ins Freie und verständigte umgehend Rettung und Polizei.

oe24.TV sprach mit dem 66-jährigen Verdächtigen

Während der Notarzt nichts mehr für die 51-jährige Petra S. tun konnte – die Frau hatte unter anderem schwere Kopfverletzungen erlitten –, nahm die Polizei die Ermittlungen auf und den 64-jährigen Lebensgefährten der Verstorbenen fest. Der Verdacht: Der Freund der Standlerin, die zuletzt ihr Kunst- und Holzhandwerk am Weihnachtsmarkt in Braunau feilgeboten hatte, könnte bei dem Sturz der Frau aus dem 3. Stock nachgeholfen haben – die Behörden hielten sich Infors vorerst zurück. Montagnachmittag wurde dann bekannt gegeben, dass kein Hinweis auf Fremdverschulden gegeben sei und dass der 66-jährige Verdächtige wieder auf freiem Fuß sei.

oe24.TV-Reporterin Tanja Pfaffeneder konnte mit dem Mann sprechen, als er am Nachmittag heimkam: „Die Petra war leider eine total verzweifelte Frau, alkoholkrank und depressiv. Gestern haben wir beide zu viel erwischt. Bei einem Streit ist sie aus der Wohnung gerannt, ich bin ihr nach, aber kam zu spät. Sie ist wohl gesprungen.“ Es gilt die Unschuldsvermutung.

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