Urteil rechtskräftig

Silvester-Attacke in Wels: Einweisung für Täter

Er hat einen 39-Jährigen mit mehreren Messerstichen in Kopf-, Hals- und Brustbereich lebensgefährlich verletzt.

In Wels hat Donnerstagvormittag der Prozess gegen einen 27-Jährigen begonnen, der verdächtigt wird, in der Silvesternacht am Stadtplatz auf seinen Begleiter eingestochen und diesen lebensgefährlich verletzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft beantragte aufgrund einer psychischen Erkrankung des Mannes die Unterbringung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher, was der Beschuldigte ablehnt. Alle acht Geschworenen schlossen sich dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf Unterbringung an. Er ust rechtskröftig in eine solche Anstalt eingewiesen worden.

Der Mann soll einen inzwischen 39-Jährigen mit mehreren Messerstichen in Kopf-, Hals- und Brustbereich lebensgefährlich verletzt haben – es gilt die Unschuldsvermutung. Danach flüchtete er. Ein Selfie eines Passanten, der ebenfalls den Jahreswechsel auf dem Welser Stadtplatz feierte, führte die Ermittler zu dem Verdächtigen.

Kastner-Gutachten

Gerichtspsychiaterin Adelheid Kastner attestierte dem Mann eine derart schwerwiegende Erkrankung, dass für die Allgemeinheit „eine potenzielle Gefährdung“ bestehe. „Es könnte das nächste Mal jeden von uns treffen“, warnte Kastner. Der Mann zeige sich jedoch nicht einsichtig. Dass er gewalttätig geworden sei, erklärte er mit seinem Alkoholkonsum.

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