Suchtstrategie hat vier Phasen

Stadt Linz sagt den Drogen den Kampf an

In der Landeshauptstadt setzt man künftig vor allem auf Prävention.

Linz. Ist die Abhängigkeit von Drogen und Alkohol gegeben, ist der Weg zurück nicht unmöglich, aber sehr schwierig. Die Stadt Linz ist sich dieser Problematik bewusst und wird künftig noch intensiver entgegensteuern. Als Experte konnte dafür der Leiter des Institutes für Suchtprävention, Christoph Lagemann, gewonnen werden.

Aufklärung. „Wir versuchen bei den Ursachen anzusetzen und durch die Linzer Suchtstrategie präventiv einzuwirken“, erklärt Sozialreferentin ­Vizebürgermeisterin Karin Hörzing (SPÖ). „Vorsorge ist immer besser als Nachsorge. Daher fokussiert sich die Stadt Linz auf noch stärkere Aufklärung über die Gefahren von Suchtmittel jeglicher Art“, betont Gesundheits- und Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ).

Phasen. Die Linzer Suchtstrategie soll in vier aufeinander aufbauenden Phasen umgesetzt werden. Zu Beginn soll der Zustand in der Landeshauptstadt ermittelt werden. Dabei helfen Daten des Drogenmonitorings OÖ. Danach entwickelt eine Steuerungsgruppe gezielte Maßnahmen für die jeweiligen Zielgruppen. Diese sollen in einer dritten Phase ab 2021 umgesetzt und in einem letzten Schritt entsprechend evaluiert werden.

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