Nach Unfall: Retter wurden Geisterfahrer

Keine Rettungsgasse gebildet

Nach Unfall: Retter wurden Geisterfahrer

Am Montagabend kam es auf der A1 bei Ebelsberg zu einem schweren Unfall. Dabei sollen mindestens ein Pkw und ein Lkw Fahrtrichtung Salzburg involviert gewesen sein, wie das Rote Kreuz Oberösterreich berichtet. Die Rettung berichtet von zwei verletzten Personen, wobei einer mittelschwer und die andere leichtverletzt ist. Sie wurden in das UKH Linz gebracht. Die Feuerwehr bestätigt ebenfalls den Einsatz. Sechs Feuerwehren der Umgebung waren vor Ort auf der Autobahn in der Nähe von Linz, wie es von der Landeszentrale gegenüber oe24 heißt. Dort steht der verunfallte Lkw quer auf der Fahrbahn und sorgte für Staus.

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Der Unfall im Abendverkehr sorgte für Verkehrschaos in Linz. Um 19 Uhr waren die Einsatzkräfte nach wie vor mit den Aufräumarbeiten beschäftigt – der Stau war bereits 20 Kilometer lang.

 

Keine Rettungsgasse: Rettungskräfte als Geisterfahrer

Laut Berichten mussten die Einsatzkräfte ein hohes Risiko eingehen, um zum Unfallsort vorzukommen. Der Grund: keine Rettungsgasse. Weil die Autofahrer die lebensrettende Gasse nicht bildeten, musste die Rettung als Geisterfahrer entgegen der Fahrtrichtung fahren. 

 

Zuvor Unfall im Tunnel

Bereits davor kam es zu einem zusätzlichen Unfall. Dabei kam es zu einem Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen im Bindermichl-Tunnel. Hier waren drei Autos beteiligt – drei verletzte Personen wurden ins Spital gebracht. 

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