Großer Bitcoin-Coup

Unternehmer-Sohn als Raub-Drahtzieher

Dem Drahtzieher des großen Bitcoin-Coups von Wels drohen bis zu 20 Jahre Haft.

OÖ. Mehrere Komplizen haben nach dem brutalen Überfall auf einen Bitcoin-Trader, seine Frau und sein Baby in Wels bereits langjährige Haftstrafen ausgefasst. Zuletzt wurde sogar der Vater eines der Räuber zu drei Jahren verurteilt, weil der Boss einer Motorrad-Gang einen Teil der bei der Home Invasion erbeuteten Bitcoins im Wert von 132.000 Euro zu Bargeld gemacht hatte.

Am Dienstag stand nun der mutmaßliche Drahtzieher des spektakulären Coups, der Unternehmersohn Lucas M. (26), in Wels vor Gericht. Der geständige junge Mann wollte allen weismachen, dass er nur Schulden eintreiben wollte und dass der Coup entgegen seinen Anweisungen und ohne sein Zutun völlig aus dem Ruder gelaufen sei. Ihm drohten wegen erpresserischer Entführung, schwerer Erpressung und schweren Raubs bis zu 20 Jahre Haft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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