Wirbel in OÖ: Beamter ließ seinen Namen auf Stadtplatz pflastern

Steyr

Wirbel in OÖ: Beamter ließ seinen Namen auf Stadtplatz pflastern

Riesen-Aufregung in Steyr. In der oberösterreichischen Gemeinde kam es zu einem äußerst kuriosen Vorfall. Ein Magistratsbeamter ließ offenbar seinem Wunsch freien Lauf. Er beauftragte Arbeiter mit der Pflasterlegung am Stadtplatz und ließ sich dabei nicht lumpen. Denn die Arbeiter mussten seinen Namen auf den Platz vor dem Rathaus pflastern.

Buchstaben werden entfernt

Die Aktion sorgte für reichlich Irritation. Bürgermeister Gerhard Hackl zeigte sich schockiert. "Das ist eine Aktion, die normalerweise ein maximal Zwölfjähriger macht und nicht ein Erwachsener, der für den ganzen Stadtplatz verantwortlich ist. Es ist sehr schade, dass gerade die Person, die sich durch den Umbau des gesamten Stadtplatzes große Verdienste erworben hat, durch so einen Blödsinn so ins Gerede kommt. Als dienstrechtliche Konsequenz hat es auch eine Ermahnung gegeben", erklärte Hackl gegenüber dem "ORF Oberösterreich". Mittlerweile wurde bereits veranlasst den Namen verschwinden zu lassen. Ein Buchstabe sei schon weg und die anderen werden auch noch folgen, so Hackl.

Niemandem war es aufgefallen

Zunächst war es niemandem aufgefallen. Vor zwei Wochen feierte man noch die Eröffnung des neuen Stadtplatzes. Doch dann gingen die Wogen. Für diese eigenmächtige Handlung gab es natürlich auch Schelte. Der Beamte, der gleichzeitig auch SP-Gemeinderat ist, bekam eine Ermahnung. Die Kosten für Pflasterer und Co. muss er zudem selbst tragen.

Empört zeigte man sich auch vonseiten anderer Parteien. Der Grüne Stadtrat Reinhard Kaufmann nannte es eine "Aktion mit hohem Peinlichkeitsfaktor".

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