Radio-DJ als Sexmonster

Bereits zum 2. Mal

Radio-DJ als Sexmonster

Er missbrauchte Buben - Bereits 2010 verurteilt.

Für Mario P., der sich selbst „Dr. John Doe“ nennt, klickten am Samstag erneut die Handschellen. Denn der 34-Jährige ist ein unbelehrbarer Triebtäter, wurde bereits im Jahr 2010 verurteilt. Auf Partys überredete er junge Burschen zum Sex, filmte die abscheuliche Tat sogar.

Eine besorgte Mutter ließ den Discjockey auffliegen. Sie wunderte sich darüber, dass ihr Sohn plötzlich so viel Geld hatte. Die Kärntnerin stellte ihn zur Rede, dann erzählte ihr der verängstigte 14-Jährige alles: Mit Freunden wollte er ein paar Euro dazuverdienen. Deswegen verteilten sie Flyer auf Veranstaltungen von Mario P. Der ehemalige Ö3-DJ gewann das Vertrauen der Burschen. Nie hätten sie sich gedacht, dass in dem Klagenfurter auch ein Monster stecken würde – bis es zu den sexuellen Übergriffen kam. Der Mann bot ihnen Schweigegeld von bis zu 1.000 Euro. Sieben Opfer (zwischen 14 und 17 Jahre alt) sind bisher bekannt. Die Hinweise werden zwar immer mehr, müssen aber laut Polizei erst überprüft werden.

Mario P. zeigte sich geständig
Bei Mario P. wurden Laptops, Festplatten und CDs gefunden. Das Material, unter dem auch Videos und Fotos der Missbrauchs-
Attacken sein sollen, wird noch ausgewertet.

Mario P. wurde verhaftet, er ist geständig. Es gilt jedoch die Unschuldsvermutung. Die Ermittler vermuten, dass es noch mehr junge Opfer geben könnte. Sie können sich vertrauensvoll an die Polizei wenden unter 059133 25 31 02.

Skandal: DJ ist noch auf Bewährung ...
Mario P. wurde bereits vor mehr als zwei Jahren verurteilt, weil er Sex mit Minderjährigen hatte.

Wien. Wie berichtet, musste sich der DJ im Jänner und Oktober 2010 wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen verantworten. Als Belohnung gab’s Backstage-Pässe für Partys. Einer der Burschen, mit denen er Sex hatte, war erst 13 Jahre alt. Der DJ wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt. 9 Monate saß er ab. 15 Monate auf Bewährung sind noch offen. Er wurde offenbar wieder rückfällig. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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