ÖSTERREICH-Interview

Saftige Strafen drohen

Staatsanwältin Barbara Feichtinger im Gespräch mit ÖSTERREICH: Scherzbold, oder nicht: saftige Strafen drohen.

„Ein Tatbestand könnte in jedem Fall zum Tragen kommen“, erklärt Barbara Feichtinger, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Salzburg, „nämlich das Vergehen des Landzwangs“. Wenn eine Bedrohung der Allgemeinheit besteht, Bevölkerung und Personen durch einen Angriff auf Leben in Furcht und Unruhe versetzt werden, kann das mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden.

Oder es kommt noch dicker: Ist eine Geldforderung im Spiel, droht hier eine Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren. In diesem Fall ist explizit von Erpressung die Rede, bei der ausdrücklich mit Sprengmittel gedroht wurde.

Die Freiheitsstrafe könnte deutlich erhöht werden, wenn auch noch eine schwere Schädigung fürs Wirtschaftsleben nachgewiesen wird: sechs Monate bis fünf Jahre als Draufgabe.



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