Ärztepfusch: 70.000 Euro für falsche Krebs-Diagnose

Neues Enthüllungsbuch

Ärztepfusch: 70.000 Euro für falsche Krebs-Diagnose

 

Als Kathrin Schwarzenbacher 27 Jahre alt war, hatte sie nur noch einen sehnlichen Wunsch: „Ich möchte unbedingt 30 werden.“ Da hatte die gebürtige Salzburgerin gerade die niederschmetternde Diagnose ihrer Ärzte erhalten: besonders heimtückischer Krebs, kaum Chancen auf Heilung. Ihr zog es den Boden unter den Füßen weg, es klang wie ein Todesurteil für die lebensbejahende junge Frau.

Die Mediziner machten ihr nur noch eine kleine Hoffnung, empfahlen eine besonders aggressive Therapie. Sechs Zyklen Chemotherapie mit den bekanntlich verheerenden Nebenwirkungen ließ Schwarzenbacher über sich ergehen.

Abrechnung mit
 Gesundheitssystem

Und plötzlich das Unfassbare: Die 27-Jährige war gesund – und das nicht wegen des siebenmonatigen Krankenhaus-Marathons, den sie hinter sich hatte. Schwarzenbacher hatte nie Krebs, es handelte sich um eine Fehldiagnose. Die Ex-Flugbegleiterin und studierte Wirtschaftswissenschaftlerin erhält hierfür von der Klinik 70.000 Euro Schadenersatz.

Über diese Erfahrungen und den Weg zurück hat Kathrin Schwarzenbacher das Buch "Tod auf Bewährung" (Ecowin-Verlag, 22 €) geschrieben. Es ist auch eine Abrechnung mit dem heimischen Gesundheitssystem.

Kathrin Schwarzenbacher

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