Fünfter Wohnblock-Brand in gut vier Jahren

Salzburg

Fünfter Wohnblock-Brand in gut vier Jahren

Im Salzburger Stadtteil Parsch ist die Feuerwehr am Dienstag kurz nach Mitternacht zu einem Glimmbrand in einem Wohnblock ausgerückt. Unbekannte Täter hatten in einem Kellerabteil einen Zeitungsstapel angezündet. Die Zeitungen waren laut Polizei neben einer Reihe von Sperrmüllgegenständen gelagert. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung, offene Flammen bildeten sich jedoch nicht.

Ein Bewohner bemerkte den Rauch und schlug Alarm. Wie ein Sprecher der Berufsfeuerwehr zur APA sagte, wurde das Stiegenhaus nicht verraucht, weil die Türen zu den Kellerabteilen geschlossen waren. Der Glimmbrand konnte rasch gelöscht werden, die Bewohner konnten in ihren Wohnungen bleiben.

Sperrmüllgegenstände angezündet

Das Feuer war bereits der fünfte Brand in dem Wohnhaus in den vergangenen vier Jahren. Zuletzt hatte sich in der Nacht auf den 22. Juli dichter Rauch im Stiegenhaus ausgebreitet, nachdem ein Holzregal im Keller in Flammen stand. Im September 2016 zündeten unbekannte Täter eine Matratze im Keller an. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden damals mehr als 40 Wohnungen im Wohnblock stark verraucht. Acht Personen mussten wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftungen von der Rettung versorgt werden. Bereits im Oktober 2014 brannte im Stiegenhaus ein Schuhregal, im August 2013 stand eine Couch in Brand.

"In allen diesen Fällen wurden Sperrmüllgegenstände angezündet", sagte Polizeisprecherin Verena Rainer zur APA. Es sei aber auch wegen des langen Tatzeitraums unklar, ob es einen Zusammenhang zwischen den Bränden gebe. "Die Ermittlungen laufen."

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