35 Kilometer Stau auf der Tauernautobahn

Mega-Verkehrschaos zu Pfingsten

35 Kilometer Stau auf der Tauernautobahn

Die Pfingstreisewelle aus Deutschland ist am Samstag in Österreich voll angelaufen: Der ÖAMTC meldete am frühen Vormittag bereits 35 Kilometer Stau auf der Tauernautobahn (A10). Zwischen dem Autobahngrenzübergang Walserberg auf der Westautobahn (A1) und Werfen auf der A10 brauchten Autofahrer Geduld.
 
Weil viele versuchten über die Salzachtalstraße (B159) auszuweichen, diese aber wegen Arbeiten nach einem Steinschlag gesperrt war, waren auch die Ortsdurchfahrten von Kuchl und Golling verstopft. Vor dem Ofenauertunnel und dem Tauerntunnel gab es Blockabfertigung.
 
In Tirol musste man sich auf der Fernpaßroute (B179) auf Verzögerungen einstellen, ebenso im Raum Innsbruck Richtung Brenner. Der Stau auf der Brennerautobahn (A13) vor der Europabrücke reichte bereits gegen 9.00 Uhr bis auf die auf die Inntalautobahn (A12) zurück. Beide Fahrtrichtungen waren betroffen.
 
Bitte warten hieß es zudem vor dem Karawankentunnel in Kärnten. Die Verbindungen am Großen Deutschen Eck waren ebenfalls überlastet: Sowohl auf der A93 vor dem Grenzübergang Kufstein als auch auf der A8 vor der Grenze am Walserberg verloren Reisende bis zu einer Stunde.
 

"Je später Pfingsten, desto mehr Staus"

 
Heuer haben wir laut ÖAMTC den fünftspätesten Pfingsttermin, was zu massiven Staus und umfangreichen Verzögerung am Pfingstwochenende führen wird. Wie jedes Jahr wird die Reisewelle am Freitagabend und Samstag bis zum frühen Nachmittag von Bayern aus durch Österreich rollen. 

Staubereiche sind einmal mehr vor Bau- und Mautstellen zu erwarten. Grenzkontrollen werden sich auf der Rückreise, vor allem an den Grenzen zu Deutschland, auswirken. An der slowenisch-kroatischen Grenze wurde die Autobahn bei Ptuj endlich fertiggestellt, was am Weg Richtung Süden die Staus erheblich verkürzen sollte. Wochentags ist heuer vor Kufstein mit Verzögerungen wegen Lkw-Blockabfertigungen zu rechnen. Der ÖAMTC ist zu Pfingsten wieder zu Lande, mit dem Stauberater, und in der Luft, mit dem Flugbeobachter der ADAC-Kooperation, unterwegs.

Vor allem an diesen Standorten ist mit Stau zu rechnen:

A1, West-Autobahn, Grenzstelle Walserberg, Großraum Salzburg

A2, Süd Autobahn, Baustellenbereiche Grimmenstein-Aspang, Hartberg-Waltersdorf, Riegersburg, Wolfsberg, Velden-West

A4, Ost Autobahn, Grenzstelle Nickelsdorf

A8, Innkreis Autobahn, Grenzstelle Suben

A9, Pyhrn Autobahn, Baustellenbereiche bei der Mautstelle Bosruck, dem Gleinalmtunnel und Grenzstelle Spielfeld

A10, Tauern Autobahn, Großraum Salzburg, Mautstelle St. Michael, Baustellenbereiche Puch - Hallein, Pongau – Lammertal

A11, Karawanken Autobahn, vor dem Karawankentunnel

A12, Inntal Autobahn, Grenzstelle Kufstein

A13, Brenner Autobahn, Mautstelle Schönberg, Baustellenbereich Matrei-Steinach - Parkplatz Plon

A22 (Italien), Brenner Autobahn, Mautstelle Sterzing

 

ARBÖ: Reiseverkehr verursacht lange Staus mit großem Zeitverlust

Bereits in den Morgenstunden klagten die Verkehrsteilnehmer über den bis zu 40 km langen Stau auf der deutschen A8 in Richtung Salzburg-Walserberg. Viele verloren bis zu 90 Minuten im Stau, der bereits bis Traunstein/Siegsdorf zurück reichte.
 
Nur etwas angenehmer war die Situation auf österreichischen Autobahnen, Geduld und einen kühlen Kopf brauchte es dennoch: Die Tauernautobahn (A10) war in Richtung Süden abschnittsweise über Stunden hinweg verstopft, blockabgefertigt wurden Autofahrer vor der Einhausung Flachau sowie vor dem Tunnel Ofenauer. Ausweichstrecken wie die Salzachtal Str. (B159) erwiesen sich als mäßig sinnvoll.
 
Ein ähnliches Bild bot sich allen, die auf der Pyhrnautobahn (A9) in Richtung Slowenien unterwegs waren. Blockabfertigung und Stau blieben auch hier nicht aus, überlastet waren der Bosruck- sowie der Gleinalmtunnel.
 
Stark befahren war auch die Brennerautobahn (A13) in Tirol, zwischen dem Kn. Innsbruck-Amras und der Anschlussstelle Schönberg-Stubaital kam es zu kilometerlangen Stauungen und bis zu 40 Minuten Verzögerung in Fahrtrichtung Süden. Daraus ergab sich natürlich ein Rückstau auf die Inntalautobahn (A12), aus Richtung Arlberg bzw. Kufstein kommend dauerte es bis zu 90 Minuten länger am Weg nach Italien.
 
Verstaut war, wie üblich, auch die Fernpaßstrecke (B179) von Deutschland kommend. Zwischen dem Grenztunnel Vils/Füssen und Bichlbach gab es durchgehend stop-and-go-Verkehr, was Wartezeiten von ca. 40 Minuten nach sich zog.
 

 

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