Keine Gewaltausschreitungen

Nach Massenschlägerei in Salzburg - Großkontrolle am Rudolfskai

Nach dem massiven Polizeieinsatz wegen einer Massenschlägerei am Rudolfskai in Salzburg vergangenes Wochenende haben Beamte des Amtes für öffentliche Ordnung  in der Nacht auf Sonntag am Kai eine Großkontrolle durchgeführt. 
Salzburg. Nach dem massiven Polizeieinsatz wegen einer Massenschlägerei am Rudolfskai in Salzburg vergangenes Wochenende haben Beamte des Amtes für öffentliche Ordnung im Magistrat unterstützend mit der Polizei in der Nacht auf Sonntag am Kai eine Großkontrolle durchgeführt. Es habe nur wenige Anzeigen gegeben und die Stimmung sei friedlich gewesen, zitierte der ORF Salzburg Sonntagmittag einen Beamten.
 
Sowohl das Alkoholverbot als auch die Einhaltung des Jugendschutzes in den Lokalen wurden überprüft. Insgesamt gab es laut dem Radiobericht drei Anzeigen wegen Verstößen gegen das Alkoholverbot vor den Lokalen und zwei Beanstandungen nach dem Jugendschutzgesetz. So hätten unter 18-Jährige verbotenerweise harte Getränke wie Wodka erhalten. Sowohl die Wirte als auch die Jugendlichen werden angezeigt. Zu Gewaltausschreitungen sei es nicht gekommen, teilte die Polizei Salzburg der APA mit.
 
Insgesamt sind im November fünf Kontrollen zur Einhaltung des Jugendschutzes, der Sperrstunden und des Alkoholverbotes vor den Lokalen am Rudolfskai beabsichtigt. Auch die Wirte werden in die Pflicht genommen, sie sollen gewaltbereiten und amtsbekannten Gästen Hausverbote erteilen. Zudem sollen Türsteher der Bars darauf achten, dass Gäste keine Getränke in Gläsern und Flaschen mit ins Freie nehmen.
 
Bei dem Vorfall vergangenes Wochenende waren Nachtschwärmer nach einer Schlägerei den am Kai eintreffenden Polizisten mit hoher Aggression begegnet. Die Beamten zogen sich darauf zurück, um Verstärkung und Schutzausrüstung zu holen. Als sie wieder anrückten, wurden sie mit Gegenständen und Flaschen beworfen. Kritiker am enormen Polizeiaufgebot - insgesamt standen an die 50 Polizisten im Einsatz - warfen der Exekutive nach dem Einsatz vor, die Lage falsch eingeschätzt und überreagiert zu haben.

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