Pfarre setzt Mord und

Wirbel um Firmungs-Skript

Pfarre setzt Mord und "homosexuelle Akte" gleich

Wirbel in Salzburg. Ein Skriptum der Pfarre Bad Gastein für Firmlinge sorgt derzeit für Aufregung. Wie der "Standard" berichtet, wird dort unter dem Punkt "vier Sünden, die zum Himmel schreien" "vorsätzlicher Mord" gemeinsam mit "homosexuellen Akten" geführt. Das brachte viele besorgte Eltern auf. Diese suchten beim Bürgermeister um Hilfe. "Einige Eltern diesjähriger Firmlinge haben sich dann an mich gewendet", berichtet der Bad Gasteiner Bürgermeister Gerhard Steinbauer (ÖVP). "Bürgermeister hilf du", sagt Steinbauer gegenüber dem "Standard". Sie wollen diese Gleichsetzung nicht akzeptieren. 

Die Firm-Unterlagen dienen den Firmlingen zur Vorbereitung. Im Kapitel "Die Gebote Gottes und der Kirche" findet sich die Passage, die für so viel Wirbel sorgt. Hier finden sich die Zehn Gebote und sieben Hauptsünden, die im Katechismus formuliert sind. Die Gleichsetzung von Mord und Homosexualität bringt die Eltern auf. Unterstützung bekommen sie von der HOSI-Salzburg.

Gleichsetzung "schlicht inakzeptabel"    

"In einem Firmunterricht im Jahr 2018 Homosexualität als eine der ‚Sünden, die zum Himmel schreien‘, zu bezeichnen, ist grob fahrlässig und führt zu massivem Leiden für homo- und bisexuelle Jugendliche. Jungen Menschen zu suggerieren, Homosexualität sei gleichzusetzen mit Mord, ist schlicht inakzeptabel“, zeigt sich HOSI-Salzburg-Obfrau Gabriele Rothuber schockiert über das Skriptum aus dem Firmunterricht der Pfarre Bad Gastein.

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