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Nach Massenschlägerei

Schwere Krawalle in Amüsier-Viertel

Schwere Ausschreitungen unter Jugendlichen führten zu massivem Polizeieinsatz.
Salzburg. Das, was sich in der Nacht zum Sonntag wieder einmal am Rudolfskai in der Salzburger Altstadt abspielte, hat es inzwischen sogar zu einem traurigen Eintrag bei Wikipedia gebracht: „Immer wieder kommt es dort zu Ausschreitungen und Schlägereien“, heißt es in der Internet-Enzyklopädie. Die jüngsten Krawalle haben dies eindrucksvoll unterstrichen.
 
Gegen 1.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte ans linke Salzach-Ufer alarmiert. Vor den Lokalen der Ausgeh­-Meile waren etliche Jugendliche aneinandergeraten. Eine Massenschlägerei entbrannte, die zunächst unterlegene Polizei schien auf verlorenem Posten, Flaschen wurden auf die Beamten geworfen, ein Polizist verletzt.
 

Räumung des Kais
 dauerte Stunden

 
Die Einsatzkräfte zogen sich zurück, kamen in voller Demo-Montur wieder: Helme, Schutzschilde, Schlagstöcke. Das aufgebrachte Partyvolk stand einer 50-Mann-Armada gegenüber, verstärkt durch das Sondereinsatzkommando Cobra. Blaulichtkegel der Polizeifahrzeuge dominierten den Nachthimmel.
 
Der Rudolfskai wurde komplett abgeriegelt, ein Platzverbot ausgesprochen und durchgesetzt. Bis vier Uhr dauerte die Räumung der Fortgeh-Meile. Fünf Partygänger wurden festgenommen, sie müssen mit saftigen Strafen rechnen.

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