Skifahrer blieb im Tiefschnee stecken - gerettet

Obertauern

Skifahrer blieb im Tiefschnee stecken - gerettet

Deutscher bei verirrte sich bei Abfahrt von Apres-Ski-Feier.

Während einer nächtlichen Abfahrt von einer Apres-Ski-Bar hat ein Skifahrer im Salzburger Skigebiet von Obertauern bei Schneetreiben am Dienstag die Orientierung verloren. Der 38-jährige Deutsche steckte etwa 70 Meter neben einer Piste im Tiefschnee fest und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Eine Hotelangestellte fand den Mann und schlug Alarm. Der Abgängige wurde unterkühlt geborgen.

Der Skifahrer war laut Polizei kurz nach Mitternacht gemeinsam mit der Hotelangestellten von dem Lokal in Richtung Tal aufgebrochen. Die beiden fuhren auf der Piste der Edelweißbahn ab, wo jeden Montag von 19.00 bis 22.00 Uhr ein Nachtskilauf stattfindet. Das Hotel, in dem der Mann einquartiert war, befand sich nahe der Talstation.

Während der Abfahrt dürfte der Deutsche, der offenbar alkoholisiert war, wegen der schlechten Sicht von der Piste abgekommen und nicht mehr weiter gewusst haben. Er setzte sich Angaben der Polizei zufolge in den Tiefschnee und wartete auf Hilfe. Seine Begleiterin hatte ihn aus den Augen verloren. Weil er im Hotel nicht ankam, machte sich die besorgte Frau auf die Suche nach dem Abgängigen.

Schließlich fand sie den Touristen in dem unwegsamen und stark schneeverwehten Gelände. Der 38-Jährige war bereits stark durchnässt und unterkühlt. Die um Hilfe gebetenen Polizisten konnten ihn schließlich aus dem Schnee befreien und der ärztlichen Fürsorge übergeben.
 

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