38-Jähriger versuchte Vater zu ermorden – Haft

Urteil nicht rechtskräftig

38-Jähriger versuchte Vater zu ermorden – Haft

Im Grazer Straflandesgericht ist am Mittwoch ein 38-Jähriger wegen versuchten Mordes an seinem Vater zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Der Kroate hat im Oktober 2016 seinen Vater vor einem Lokal durch zahlreiche Faustschläge sowie zwei Tritte schwer verletzt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Der Angeklagte konnte keinen plausiblen Grund nennen, warum er derart auf seinen Vater eingedroschen hatte. Der Streit hatte sich entzündet, weil der Sohn, der beim Vater zu Besuch war, schon nach Hause gehen wollte, der Ältere aber lieber noch weiter trinken wollte. Der 38-Jährige versetzte seinem Vater acht bis zehn Faustschläge und trat dann noch auf den bereits Bewusstlosen ein. Zahlreiche Brüche im Gesichtsbereich waren die Folge.

Obwohl die Verletzungen nicht lebensgefährlich waren, stuften die Geschworenen die Tat als versuchten Mord ein. Der Kroate wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Er meldete sofort Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an.

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