Endspurt für umstrittene Augartenbucht

Zahlreiche Demos im Vorfeld

Endspurt für umstrittene Augartenbucht

Vor der anstehenden Winterpause wurden noch 49 neue Bäume vor Ort gesetzt.

Graz. In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Projekte der steirischen Landeshauptstadt die Meinung der Bevölkerung gespalten. Neben dem Murkraftwerk reiht sich die umstrittene Augartenbucht in die Liste. Obwohl im Vorfeld fleißig gegen das Projekt demonstriert wurde, gab Graz-Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) im Frühjahr grünes Licht. Jetzt nähert sich die Mega-Baustelle dem Ende. „Die Beleuchtung ist erneuert, die Wege werden vor Weihnachten fertig“, teilt Daniela Bischof von der Abteilung Grünraum und Gewässer mit.

Fahrplan. An der Bucht – in die rund 3,4 Millionen Euro investiert wurden – wurden jetzt 49 Parkbäume gepflanzt, „von Silberweide über Traubenkirsche bis zur Ungarischen Eiche“, so Bischof. Zusätzlich zu den Bäumen wurden Sträucher und 20 Ulmen in der Böschung gepflanzt. Doch damit nicht genug: Weil die Bucht auch einem Facelifting unterzogen wird, wird auch im Bereich Technik aufgerüstet: So darf im digitalen Zeitalter ein WLAN-Router vor Ort nicht fehlen. Bis zur Fertigstellung – mit einer Weihnachtspause soll bis spätestens Frühjahr alles stehen – müssen noch Mülleimer und Informationsschilder installiert werden. Ist das erledigt, fehlen nur mehr Holzauflagen für die Betonsitzbänke und Rad-Bügel.

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