Schütze war alkoholisiert

Jäger bei Treibjagd von Schrotkugeln getroffen

Die Schrotkugeln dürften von einem hinter ihm stehenden Laubbaum abgeprallt sein und blieben in der linken Schulter sowie im Hals stecken.

Hartberg. Ein 48 Jahre alter Jäger aus dem Bezirk Weiz ist am Sonntag bei einer Treibjagd in Hofkirchen bei Hartberg von Schrotkugeln getroffen und schwer verletzt worden. Der 23-jährige Schütze war nach Angaben der Polizei leicht alkoholisiert.

Insgesamt 58 Jäger und 25 Treiber hatten an der Niederwildjagd teilgenommen. Gegen 14.00 Uhr stellten sich die Jäger zum insgesamt sechsten Mal in einer Schützenkette um einen Maisacker auf. Als schließlich ein Fasan aufflog, schoss der 23-Jährige zwei Mal auf den Vogel. Dabei wurde der in der gegenüberliegenden Schützenreihe stehende 48-Jährige getroffen. Die Schrotkugeln dürften von einem hinter ihm stehenden Laubbaum abgeprallt sein und blieben in der linken Schulter sowie im Hals stecken.

Der angeschossene Jäger wurde vom Roten Kreuz erstversorgt und ins Landeskrankenhaus Hartberg eingeliefert. Von dort wurde er ins Landeskrankenhaus nach Graz überstellt. Gegen den Schützen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Zwei in seinem Besitz befindliche Flinten wurden sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

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