Königspython lebend in Mülltonne geworfen

Leoben

Königspython lebend in Mülltonne geworfen

Ausgesetzte Schlange lag in Restmülltonne - Suche nach Besitzer.

Eine Schrecksekunde hat eine Steirerin am Dienstag beim Entsorgen ihres Hausmülls in Leoben erlebt: Als sie den Deckel der Restmülltonne hob, räkelte sich obenauf eine schwarz-gelber Königspython. Die Frau alarmierte die Polizei, die Experten beizog: Das Reptil dürfte von seinem Besitzer ausgesetzt worden sein. Die Suche nach ihm laufe, hieß es am Mittwoch.

Die Bewohnerin einer Siedlung in Leoben wollte gegen 14.30 Uhr ihren Müll entsorgen, als sie die tierische Entdeckung machte. Ein Schlangenexperte aus der näheren Umgebung identifizierte das Tier als ungiftigen Python. Das Reptil war etwa 1,2 Meter lang. Ausgewachsene Tiere können bis zu zwei Meter lang werden und wiegen zwischen einem und drei Kilogramm.

Noch vor Eintreffen des "Reptilien- und Amphibienvereins" aus Graz wurde die Schlange in einem Kübel zwischengelagert. Die Experten des Vereins stellten fest, dass das Tier keine Verkühlungssymptome zeigte und bei bester Gesundheit ist. In die Tonne konnte es aber unmöglich selbst hineingekommen sein. Der Python muss absichtlich von seinem Besitzer dort abgelegt worden sein. Die Polizei und der Reptilienverein bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.
 

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