Masern-Angst: Kinder müssen zu Hause bleiben

Masernfall an obersteirischer Schule

Masern-Angst: Kinder müssen zu Hause bleiben

Aufgrund eines bestätigten Masernfalls bleiben 21 Kinder drei Wochen zu Hause.

Knittelfeld. Das heurige Jahr geht mit ähnlichen Meldungen zu Ende, wie es begonnen hat: mit einem erneuten Masernfall. Die Bildungsdirektion Obersteiermark West bestätigt jetzt einen Masernfall an der Landschacher Volksschule. Der Erkrankung hat Konsequenzen für 21 der insgesamt 160 Schüler. Diese Schüler haben entweder gar keine Impfung oder die zweite Teilimpfung noch nicht erhalten und müssen rund drei Wochen zu Hause bleiben. Die zuständige Bezirkshauptmannschaft hat einen „Absonderungsbescheid“ erlassen.

Beunruhigt. Nach Bekanntwerden der Masern-Erkrankung sah die Situation noch prekärer aus: Man ging von insgesamt 25 betroffenen Schülern aus. „Mittlerweile konnten weitere Impfnachweise erbracht werden, sodass sich die Zahl auf 21 reduziert hat“, schildert die Murtaler Amtsärztin Angela Wagner. Um den Anschluss in der schulfreien Zeit nicht zu verlieren, wird den 21 Kindern das Lernmaterial nachgeliefert. Nach jetzigem Stand ist davon auszugehen, dass das Kind sich bei einem ­Erwachsenen, der an der Infektionskrankheit litt, angesteckt hat. Auch Gesundheitslandesrat Christopher Drexler (VP) ruft einmal mehr zur Masern-Impfung auf und fordert die Impfpflicht.

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