Mayr-Melnhof Holz investiert 130 Mio. Euro in neues Werk

Rund 50 Jobs werden geschaffen

Mayr-Melnhof Holz investiert 130 Mio. Euro in neues Werk

Die Mayr Melnhof Holz Holding AG beginnt das Wirtschaftsjahr 2020 mit einer Großinvestition: Rund 130 Mio. Euro werden in die Errichtung einer Brettsperrholz-Fertigung am Standort Leoben investiert.

Leoben. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Es handelt sich um die größte Investition in der Geschichte der Unternehmensgruppe, rund 50 Jobs werden geschaffen.

Beginn des Baus in der zweiten Jahreshälfte 2020

Die Brettsperrholz-Produktion ist Teil eines geplanten Ausbaus. Man rechne mit einem Beginn des Baus in der zweiten Jahreshälfte 2020, so eine Sprecherin zur APA. Die Produktion könnte dann Ende 2021 aufgenommen werden, wenn alles glatt laufe. In einem mehrstufigen Prozess soll auch ein Hobelwerk, ein Hochleistungsnachsortierlager und ein vollautomatisiertes Hochregallager entstehen. Dies laufe Hand in Hand, hieß es. Bei den benötigten Arbeitskräften würden unterschiedlichste Qualifikationen verlangt. In einem weiteren Schritt, der aber noch nicht vom Aufsichtsrat genehmigt worden sei, soll auch das Sägewerk umfassend modernisiert werden.

Wollen Wachstumsstrategie fortsetzen

Die Mayr Melnhof Holz Gruppe will mit den Investitionen ihre Wachstumsstrategie fortsetzen. "Die Rohstoffversorgung durch die steirischen Wälder, die bestehende Infrastruktur, gut ausgebildete Arbeitskräfte sowie die Schnittholzversorgung durch das direkt angrenzende Sägewerk machen Leoben zum optimalen Standort", sagte der Chef der Mayr-Melnhof Holz Holding AG, Richard Stralz. Zudem werde ein Beitrag zu Nachhaltigkeit und aktivem Klimaschutz geleistet.

Bei Brettsperrholz handelt es sich um ein massives Holzbauelement, bei dem Schnittholz in mehreren Lagen kreuzweise zu Platten verklebt wird. Das Holzbauelement kann in vielen Bereichen die CO2-intensiven Baustoffe Stahl und Beton ersetzen.

Die Mayr Melnhof Holz Gruppe beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter, 2018 wurde ein Konzernumsatz von rund 684 Mio. Euro erzielt. Zur Gruppe gehören drei Sägewerke mit angeschlossenen Pelletierungen in Leoben, im tschechischen Paskov und im russischen Efimovskij. Holzverarbeitung wird in den Werken Gaishorn in der Obersteiermark, Reuthe in Vorarlberg sowie in Wismar und Olsberg in Deutschland betrieben.

 

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