Schüler brach in Steiermark in zugefrorenen Badeteich ein

Dramatische Rettung

Schüler brach in Steiermark in zugefrorenen Badeteich ein

Ein 14-jähriger Schüler ist am Sonntag in der Südsteiermark auf einem zugefrorenen Badeteich eingebrochen und beinahe ertrunken.

Ein 56-jähriger Justizwachebeamter, der gerade am Gewässer entlang spazierte, konnte den unterkühlten Jugendlichen in letzter Sekunde retten. Der Bursche wurde in das LKH Wagna gebracht und stationär aufgenommen.

In letzter Sekunde an der Hand erfasst
Der Schüler aus Wildon (Bezirk Leibnitz) hatte sich gegen 14.50 Uhr auf die gefrorene Oberfläche des örtlichen Teichs begeben und entfernte sich etwa 30 Meter vom Ufer, als das Eis plötzlich unter seinen Beinen einbrach. In diesem Moment spazierte der Beamte gerade an der Stelle vorbei und sah den 14-Jährigen hilfeschreiend im eiskalten Wasser. Als einziger der anwesenden Spaziergänger rannte der 56-Jährige auf den dort befindlichen Badesteg hinaus, um dem Burschen zu helfen.

Auch der zehnjährige Freund des Schülers eilte zur Hilfe und brachte einen Ast, an dem sich der bereits geschwächte 14-Jährige festhalten konnte. Kurz bevor er am Steg angekommen war, sackte der junge Wildoner plötzlich ab, aber der Justizbeamte konnte ihn an der Hand fassen und aus dem Wasser ziehen. Der alarmierte Notarzt versorgte den Schüler, der Bursche wurde ins Krankenhaus gebracht.

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