Todes-Rätsel: Wie kam Frostschutz in die Leiche?

Winzer-Krimi

Todes-Rätsel: Wie kam Frostschutz in die Leiche?

Zwei Monate nach einem Überfall starb ein Pensionist. Wurde er mit Frostschutz vergiftet?
Stmk. Es sah zunächst nach einem Unfall aus – doch daraus entwickelte sich ein echter Krimi: Eineinhalb Jahre nach dem Tod des 78-jährigen Elmar A. aus Glanz an der Weinstraße scheinen die Ermittler vor der Lösung eines Rätsels zu stehen. Offenbar starb der Pensionist infolge eines Überfalls durch einen Beziehungstäter aus seinem Umfeld.
 
Elmar A. war mit seinem Auto im April 2018 vom Besuch einer Buschenschenke nach Hause in sein Mietshaus gekommen. Am nächsten Tag fanden deutsche Urlauber den schwer verletzten Pensionisten in einer Wiese.
 
Wie sich später herausstellte, war auf sein Auto mit einer Axt eingeschlagen worden, der 78-Jährige war offenbar auf der Flucht zusammengebrochen.
 
Zwei Monate später starb Elmar A. Im Krankenhaus war ein Trümmerbruch im linken Oberarm behandelt worden. Parallel informierten die Ärzte die Polizei über eine merkwürdige Diagnose. Der Pensionist hatte eine schwere Ethylenglykol-Vergiftung. Es handelte sich um Frostschutz, der auch als „Glysantin“ bekannt ist. Doch wie kam das Gift in den Körper?
 
Es gibt eine neue Spur: „Ich wohne schon so lange dort, jetzt wollen sie mir mit der Hacke den Schädel spalten“, soll Elmar A. vor seinem Tod einer Freundin gesagt haben. In seinem Miethaus hatte er lebenslanges Wohnrecht. Gab es deshalb Probleme?

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