Nach Vergewaltigung

Wieder Sex-Attacke auf Toilette

Die Serie von sexuellen Übergriffen gegen junge Frauen nimmt kein Ende.

Der schlimmste Fall spielte sich – wie berichtet – am Praterstern in Wien ab. Dort sollen in der Nacht auf Freitag zwei 16-jährige afghanische Asylwerber (Mohammed S. und Maissam S .) im Whiskey-Rausch eine Studentin auf der Toilette nacheinander vergewaltigt haben, während ein dritter Täter, Hossein G. (17) das Opfer festhielt. Die drei Männer sitzen im Landegericht Wien. Über sie wurde am Montag die U-Haft verhängt.

Die Jugendlichen waren in der Nacht auf Freitag der jungen Frau auf eine Toilettenanlage im Bahnhofsbereich gefolgt. Wie aus Ermittlerkreisen durchsickerte, hatte die 21-Jährige zunächst vergessen, die Türe ihrer Kabine abzuschließen, verriegelte diese allerdings, als sie männliche Stimmen wahrnahm. Den Angaben der Studentin zufolge brachen die Flüchtlinge daraufhin die Tür mit einer Münze auf und fielen über sie her, obwohl sie zu schreien begann.

Angriff in Graz: Nur eine Anzeige auf freiem Fuß
Fast zeitgleich zu der Horror-Attacke in Wien versuchte in Graz ein ebenfalls stark betrunkener Asylwerber (17) eine 20-Jährige, die in der Dominikanergasse am Heimweg war, zuerst zu küssen. Das Opfer wehrte sich heftig – daraufhin zog der Afghane sie an den Haaren und versuchte, sie auf den Boden zu drücken. Durch ihre Schreie – und weil Passanten auftauchten – entging sie einer Vergewaltigung. Skandalös: Der Bursche wurde nur auf freiem Fuß angezeigt.

Jetzt soll Phantombild vom Sex-Täter erstellt werden
Der jüngste Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Sonntag bei einem Kirtag bzw. Zeltfest im Bezirk Eisenstadt. Dort suchte eine Schülerin gegen drei Uhr früh die mobilen Toilettenanlagen auf, als sie von einer unbekannten Person (ihrer Beschreibung nach ein „Ausländer“) bedrängt und anschließend zu sexuellen Handlungen gegen ihren Willen genötigt worden sein soll.

Die Kriminalpolizei ermittelt – die geschockte 19-jährige Frau wurde zu einer weiteren Einvernahme gebeten, um mit dem Polizeizeichner ein Phantombild zu erstellen.

(kor)

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