Alle suchen "Bomben-Otto"

Er plante Blutbad an Grazer Uni

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Er plante Blutbad an Grazer Uni
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Vom wirren Apothekersohn Otto S. aus Deutschland fehlt jede Spur.
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Graz. Unschuldige Augen, braver Blick, mit Studentenmütze am Kopf. So wurde Otto S. (26), Medizin-Student aus Regensburg, von der katholischen Verbindung Carolina abgelichtet. „Man findet nirgends so viele kompetente Studenten“, sagte „Otto S. vulgo Kirsche“ damals.

Jetzt wird das Milchgesicht in Europa per Haftbefehl gesucht – monatelang versetzte er die Med-Uni Graz in Angst. Zuerst waren es Schreiduelle im Hörsaal, dann eine blutige Attacke auf einen Professor und zuletzt Morddrohungen per E-Mail. Drei Fälle sind aktenkundig, jetzt rief Rektor Josef Smolle die Polizei. Die Nervosität ist groß.

Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Polizei schweigen. Fakt ist: S. war auch in der Sigmund-Freud-Klinik in psychiatrischer Behandlung. An der Grazer Med-Uni sind seine Ausraster Gesprächsthema Nummer 1. Medizinstudentin Sara sagt zu ÖSTERREICH: „Ich war dabei, als er während einer Vorlesung plötzlich aufgesprungen ist und schrie: ‚Ihr seid alle auf meiner schwarzen Liste.‘ Nach den Vorfällen nannten wir ihn Bomben-Otto.“

Möglicherweise hat sein Auftreten einen religiösen Hintergrund. Otto S. war Mitglied des Cartellverbands ÖCV, aber nur drei Monate. An der Uni machen Gerüchte die Runde, dass der Apothekersohn zum Islam konvertiert sein soll.

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