Irre Betrugsmasche endet mit Explosion in Wien

50.000 Euro verloren!

Irre Betrugsmasche endet mit Explosion in Wien

Ein 28-Jähriger fiel auf einen dreisten Betrüger aus Kamerun herein. Der Dieb lernte den in Tirol lebenden Deutschen Ende Oktober in der Innsbrucker Innenstadt kennen. Der Kameruner erzählte ihm, dass er eine große Menge Geld aus seiner Heimat nach Österreich geschmuggelt hatte. Das berichtet der "ORF Tirol" online. Der Haken: damit die Scheine nicht als Geld erkennbar sind, seien sie mit einer Chemikalie gefärbt worden, erzählte er seinem Opfer. Daher schaue das Geld aus wie weißes Papier.

Nun brauche er 50.000 Euro, um die Scheine wieder umzufärben, erzählte der Kameruner. Das Bargeld solle auf das weiße Geld "abfärben". Damit das Opfer keine Zweifel hegt, bot ihm der Betrüger auch an bei dem "Umwandlungsprozess" dabei zu sein.

In kleinen Schritten

Es fing eher harmlos an. Zuerst machte der Deutsche 100 Euro locker. Dieser Schein wurde mit dem weißen Geld in ein Lösungsmittel gelegt. Am nächsten Tag bekam der Deutsche dann 200 Euro, die auf der Bank auf ihre Echtheit überprüft wurden. Dies nahm er offenbar als Beweis, dass sich über Nacht die Euros "gebildet" hatten.

Im nächsten Schritt gab der Deutsche 2.000 Euro her. Daraus wurden dann 6.000 Euro. Nun erhoffte sich das Opfer wohl den ganz großen Coup und das ganz große Geld.

Am 28. November trafen sich die beiden in einer Unterkunft in Wien.  Der Deutsche hatte die 50.000 Euro dabei. Von den vermeintlichen 100.000 Euro, die daraus resultieren sollten, wurden ihm 25.000 Euro versprochen.

Explosion in Wien

Aber noch bevor es zum Geld-Wunder kam, geschah etwas Unvorhergesehenes. Die Chemikalie, die im Badezimmer war, verursachte - vermutlich aufgrund von Innendruck - eine Art Explosion und verteilte sich im ganzen Raum. Geld konnte keines gewaschen werden und vom Kameruner fehlte anschließend jede Spur - von den 50.000 Euro übrigens auch. Er dürfte das Geld in einem ruhigen Moment mitgenommen haben.

Der Deutsche wandte sich an die Polizei und erstattete Anzeige. Die Beamten fanden schließlich heraus, dass es sich bei dem vermeintlichen "gefärbten Geld" um Falschgeld handelte. Die Polizei ermittelt weiter.

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