Budgetnöte: Innsbruck erhöht Parkgebühren

Ab 1. Jänner 1 Euro für 30 Minuten

Budgetnöte: Innsbruck erhöht Parkgebühren

Innsbruck wird ab dem 1. Jänner 2020 die Gebühren für die Kurzparkzone erhöhen.

Innsbruck. Die Stadt Innsbruck ist in Budgetnöten. Der Haushalt für 2020 sieht einen Abgang von 33,2 Millionen Euro vor. Um das Budgetloch schneller zu stopfen, greift Bürgermeister ­Georg Willi (Grüne) zu drastischen Maßnahmen.

Erhöhung. Die Gebühren für die Kurzparkzone werden ab dem 1. Jänner 2020 massiv erhöht. Bisher kosteten 30 Minuten parken 70 Cent, ab Jänner müssen Autofahrer um 30 Cent mehr berappen. Dann wird für 30 Minuten ein Euro verlangt. Das ist eine Steigerung um saftige 40 Prozent.

Inakzeptabel. Heftige Kritik an dieser Maßnahme kommt vonseiten der WK-Bezirksstelle Innsbruck Stadt. „Es kann nicht sein, dass immer mehr Parkplätze im Zentrum vernichtet und die Gebühren hingegen noch teurer werden. Eine Budgetsanierung auf Kosten der Wirtschaft bei einer gleichzeitigen Standortverschlechterung ist nicht akzeptabel“, kritisiert Bezirksobmann Karl Ischia.

Das Konzept der Parkraumbewirtschaftung in Innsbruck sei bereits jetzt sehr wirtschaftsfeindlich.

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