Inferno am Großglockner

Waldbrand

Inferno am Großglockner

Durch starken Südwind wurden Glutnester immer wieder aufs Neue entfacht

"Es sind noch überall Glutnester“, schnaufte Feuerwehr-Einsatzleiter Herbert Bergerweiß gegenüber ÖSTERREICH am Sonntagnachmittag: „Durch den Südwind werden die Flammen dann wieder von Neuem entfacht.“

Brand außer Kontrolle
Seit Samstagmorgen kämpfen 250 Feuerwehrleute und drei Löschhubschrauber gegen einen Waldbrand in Kals an. Alleine am Samstag wurden 224.00 Liter Löschwasser in das Zentrum des Flammenherdes gespritzt. Problem: „Wir können fast nur von der Luft aus löschen, da das Gelände extrem steil, felsig und daher kaum begehbar ist“, betont Bergerweiß.

Mehr als 400 Flüge
Die Hubschrauber absolvierten alleine am Samstag 414 Löschflüge. Zusätzlich stellte das Bundesheer einen Helikopter zur Verfügung, der die Feuerwehrleute an die Ränder des Feuers flog, damit diese auch von außen gegen das Flammeninferno ankämpfen konnten.

Riesige Fläche betroffen
Das Feuer vernichtete 50 Hektar Wald, das entspricht einer Fläche von rund 100 Fußballfeldern – ein Ende des Infernos ist nicht in Sicht. Bis zum Sonntagabend konnte Ber­gerweiß noch kein erlösendes „Brand aus!“ vermelden.

Brand
Ein Bauer dürfte den Brand ausgelöst haben: Er hatte einen zusammengetragenen Reisighaufen angezündet. Wegen des starken Windes sprangen die Flammen über.

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