Jetzt auch Masern-Erkrankung in Tirol

Mann im Spital

Jetzt auch Masern-Erkrankung in Tirol

In Kufstein in Tirol ist ein Mann an Masern erkrankt. Die Bestätigung des Virologielabors ist laut Land am Mittwochnachmittag eingetroffen. Der Hausarzt des Mannes hatte die Erkrankung bereits vermutet und ihn zur weiteren Behandlung an das Bezirkskrankenhaus Kufstein geschickt. Dort wurde der Patient umgehend isoliert, um keine anderen Personen anzustecken, hieß es.

Jene Personen, die in Kontakt mit dem Mann waren oder gewesen sein könnten, seien seitens der Bezirkshauptmannschaft Kufstein bereits kontaktiert worden. "Wir haben alle möglichen Maßnahmen ergriffen, um die weitere Verbreitung von Masern zu verhindern und beobachten allen Entwicklungen genauestens", meinte Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer. Den Arbeitskollegen und dem weiteren Umfeld des Mannes wurde die Masernimpfung als Schutz vor einer Erkrankung angeboten, teilte das Land in einer Aussendung mit.

Typische Vorsymptome einer Masernerkrankung sind hohes Fieber, Lichtscheu und/oder Augenträufeln, trockener Husten und üblicherweise ein bis vier Tage noch diesen Vorsymptomen auftretender großfleckiger Hautausschlag, beginnend hinter Ohren und im Gesicht, der sich auf den ganzen Körper ausbreitet. "Bei Auftreten von Symptomen, die den Verdacht einer Masernerkrankung begründen, soll die Hausärztin oder der Hausarzt telefonisch kontaktiert werden und Kontakt mit anderen vermieden werden, um eine Ansteckung möglichst zu verhindern", riet Platzgummer.

21 Masern-Fälle in Kärnten

In Kärnten gab es laut Auskunft der Landessanitätsdirektion 21 Masernerkrankungen. Ein am Dienstag, dem 30. April bestätigter Fall betrifft den Bezirk Klagenfurt-Land. Vonseiten der Behörden wurde angesichts der weiteren Ausbreitung der hochansteckenden Krankheit der Impfaufruf an die Bevölkerung bekräftigt.
 
"Die Impfstellen werden überwiegend von älteren und besonders verantwortungsvollen Personen aufgesucht, bei denen das Erkrankungsrisiko geringer ist als bei den Jüngeren", teilte der Landespressedienst mit. Dabei wäre es wichtiger, "dass sich Jugendliche und junge Erwachsene mit fehlendem oder unvollständigem Impfschutz impfen lassen".
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