Mann nach Kindesmisshandlung in Tirol angezeigt

Baby geschüttelt

Mann nach Kindesmisshandlung in Tirol angezeigt

Nach Angaben der Polizei vom Freitag hatte der drei Monate alte Säugling eine Gehirnblutung und mehrere Rippenbrüche erlitten.

Der Zwischenfall dürfte sich bereits Anfang August ereignet haben. Erst jetzt erstattete die junge Mutter Anzeige bei der Polizei. Während sie einen Termin auf einem Amt wahrgenommen habe, sei das Baby von dem Mann "geschüttelt" worden, weil sich das Kind nicht beruhigt habe, gab sie an. Der 25-Jährige sei nicht der leibliche Vater des Kindes, er habe die Vaterschaft aber anerkannt.

Nachdem das Kind erbrochen hatte, wurde es am 12. August in das Bezirkskrankenhaus St. Johann gebracht, wo am darauffolgenden Tag im Zuge einer Sonographie eine Gehirnblutung festgestellt wurde. Das Baby wurde in die Universitätsklinik Innsbruck überstellt. Dort wurden dann noch mehrere Rippenbrüche diagnostiziert. Gegenüber der Kindesmutter hatte der Mann zugegeben, dass er das Kind geschüttelt habe, zumal es geschrien und sich nicht mehr beruhigen habe lassen. Der Bub konnte mittlerweile aus der Klinik entlassen werden und wurde bei Pflegeeltern untergebracht.

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