Nach Banküberfall: Italiener zu acht Jahren verurteilt

Ende Juli Raika-Filiale am Marktplatz

Nach Banküberfall: Italiener zu acht Jahren verurteilt

Ein Italiener ist am Montag am Landesgericht Innsbruck wegen schweren Raubes laut Medienberichten zu acht Jahren Haft verurteilt worden.

Innsbruck. Dem Mann wurde vorgeworfen, am 31. Juli des vergangenen Jahres die Raika-Filiale am Innsbrucker Marktplatz überfallen und dabei die beiden Angestellten mit einem Messer bedroht zu haben. Das Urteil war vorerst nicht rechtskräftig.

Zeigte sich vor Gericht geständig

Der Angeklagte zeigte sich vor Gericht geständig. Er gab an, dass er mit der Beute Schulden, die er bei Drogendealern in Italien durch seinen Kokainkonsum angehäuft hatte, bezahlen wollte. Bei dem Banküberfall wurden rund 150.000 Euro erbeutet.

Der maskierte Täter hatte am 31. Juli gegen 11.20 Uhr die Bankfiliale betreten. Er zückte ein Tapeziermesser, bedrohte die beiden Angestellten und forderte auf Englisch die Herausgabe von Bargeld. Anschließend sprang er über den Bankschalter, bediente sich an zwei Kassen und steckte das Geld in eine mitgebrachte rote Plastiktasche. Danach ging er in die nahegelegenen Rathausgalerien und zog sich dort um. Mit einem Taxi fuhr er dann nach Seefeld, wo sich seine Spur vorerst verlor.

Wenige Tage später wurde der Italiener dann aber in Bari in Italien festgenommen. Er hatte anhand von Lichtbildern, die ihn auf seinem Fluchtweg unmaskiert zeigten, identifiziert werden können.
 

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