Suche nach vermisstem Ungar in Tirol vorerst abgebrochen

Seit Freitag abgängig

Suche nach vermisstem Ungar in Tirol vorerst abgebrochen

Die Suchaktion nach einem 25 Jahre alten Ungar, der seit Freitagmorgen im Bezirk Kufstein abgängig ist, wurde vorerst abgebrochen. Auch ein neuerlicher Hubschrauberflug am Sonntagmorgen hatte keine neuen Erkenntnisse gebracht. Die Polizei geht davon aus, dass der Wanderer in der Kaiserklamm im Gemeindegebiet von Brandenberg abgestürzt ist.
 
Ein Großaufgebot hatte am Freitag und Samstag nicht nur im betreffenden Gebiet nach dem Vermissten gesucht, sondern den Suchbereich auf den gesamten Verlauf der Brandenberger Ache und den Inn von der Einmündung der Ache bis zum Kraftwerk Kirchbichl ausgedehnt. Zuvor war im Bereich Tiefenbachklamm ein Schuh aus dem Wasser geborgen worden, der mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Abgängigen zugeordnet werden kann.
 
Die Klamm ist derzeit wegen des hohen Wasserstandes durch die Schneeschmelze und wegen umgestürzter Bäume kaum zugänglich, erklärte die zuständige Polizei Strass im Zillertal der APA, und für die Allgemeinheit gesperrt. Zudem erschwere das für diese Jahreszeit typische trübe Wasser die Suche der Einsatzkräfte.
 
Bis zum Abbruch der Suchaktion waren der Bergrettung Kramsach, der Wasserrettungen Kramsach und Reith im Alpbachtal, der Feuerwehren Brandenberg und Aschau, der Alpinpolizei sowie Hundeführer des Samariterbundes beteiligt, die durch einen Hubschrauber des Innenministeriums sowie einer Drohne der Feuerwehr unterstützt wurden.
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